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Die BLOGische Konsequenz von relevantem Content

Ihr kennt das bestimmt: Man kommt irgendwann in die Phase, da hält man schon leichte statistische Häufungen nicht für das, was sie sind, sondern für verschlüsselte und bestärkende Geheimbotschaften, die einem das Leben schickt. Also etwa: Frau wünscht sich eine schwarzen Mini – und sieht: alle anderen haben bereits einen! Es fahren praktisch kaum noch andere Autos rum. Und ja, habe ich schon im Spitzensport gelernt, das Erklärwort dafür heißt: Aufmerksamkeitsfokussierung. Dass ich jetzt hier blogge, ist auch eine logische Konsequenz davon – ein BLOGische Konsequenz, sozusagen.

„Sag, Patricia: Bloggst du eigentlich?“ Ich weiß nicht, wie oft mir diese Frage in letzter Zeit gestellt worden ist. Von Menschen, die ich treffe, die mich über Social Media kontaktieren oder von Firmen, die mit mir zusammenarbeiten wollen. Statistisch schätzungsweise die vierthäufigste Frage nach „Wie geht´s?“, „Kaffee?“ und „Wann hast Zeit?“ Meine Standardantwort: „Ähm… nein… eh so viel los mit Familie, Jobs, Sport …nein. Ich hab mal gebloggt, damals, als ich schwanger war, aber seither …nein.“

Meine Tochter geht inzwischen in die Volksschule, mein Sohn in den Kindergarten. Und weil die statistische Häufung eine bestärkende Geheimbotschaft des Lebens an mich sein könnte, geh ich´s wieder an mit bloggen. Habe ich mir gedacht. Kaum hatte ich den Gedanken gefasst – Achtung, Aufmerksamkeitsfokussierung – ist in mir der entzückende Social Media-Nerd aufgepoppt, bei dem ich mal einen Tag in einem Workshop gehockt bin: „Content produzieren alle. Es geht um relevanten Content!“, hat er zu uns Facebook-Normalos gesagt. Wir haben alle genickt. Keiner hat gefragt: „Und was, bitte, wär jetzt relevanter Content genau?“

Tja…

Also: Ich stehe um 6 Uhr auf. Schau dass die Kids halbwegs pünktlich dort ankommen, wo sie hinmüssen. Hupf vom Jogger ins G´wand – berufsbedingt an manchen Tagen immer und immer wieder – und bin durchgetaktet, bis ich Lena und Luca abhole: Meetings, Modeljobs, Moderationen. Wenn es sich ausgeht, zwicke ich mir irgendwo eine Stunde für Sport raus. Wenn nicht, lauf ich im Finsteren durch den Wald mit meiner neuen Stirnlampe, sobald unsere Kinder schlafen. Am Wochenende bin ich froh, wenn mal nichts ist.

Ist DAS relevanter Content?

Meine Antwort: Wenn´s mir Spaß macht, zu schreiben und nur einem einzigen anderen Menschen auf diesem Planeten, das zu lesen – dann: JA!

Eines der vielen Geschenke in meinem Leben und meiner Arbeit ist nämlich: Ich lerne ständig neue Menschen kennen. Lustige, kreative, g´scheite, erfahrene, sehr individuelle Menschen. Ich bin so erzogen worden, dass jedes Kennenlernen auch ein Lernenkönnen ist. Fast immer reden diese Menschen nicht einfach nur mit mir, sondern haben auch was zu sagen. Oder finden vielleicht spannend und inspirierend, was ich ihnen von mir erzähle. In diesem zwischenmenschlichen Austausch jedenfalls, entsteht – für mich jedenfalls – relevanter Content. Fast jedes Mal. Analog. Von Mensch zu Mensch. Nur kriegen halt Milliarden weltweit und acht Millionen bei uns davon nichts mit…

Jedes Kennenlernen ist ein voneinander Lernenkönnen. Deshalb möchte ich wieder bloggen. Mit BLOGischer Konsequenz.

 

Im nächsten Blogpost widme ich einem Thema, zu dem ich oft gefragt werde: „Wie kriegst du in deiner Zeit so viel unter?
Kann ich erklären… :-)))

Bis dann, Patricia

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